Wochenbett in Fernost

Wochenbett in Asien

Wochenbett in Asien

Ruhe, Ruhe, Ruhe..!

 

Die ersten 30 Tage verbringt die frisch gebackene Mutter ausschließlich im Bett. Es wird darauf geachtet, dass die Jungmutter und ihr Sprössling viel Ruhe und Zeit zu zweit bekommen.

 

Kein Haushalt, keine Ablenkungen durch Smartphones, TV.. Ruhe und Zweisamkeit ist jetzt essentiell!

 

Der Sinn des Wochenbettes ist es, sich auszuruhen und wieder Energie zu sammeln. Darum sollte man sich im Haushalt unbedingt Unterstützung durch die Familie und durch Freunden holen. Der Körper hat extrem viel geleistet und benötigt daher wieder Zeit um sich gänzlich regenerieren zu können. Es geht nicht darum, möglichst schnell wieder fit zu sein, sondern darum dieses einschneidende Erlebnis im Leben  bewusst wahrzunehmen und gut für sich zu sorgen. 

 

Auch die Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil für eine effektive Regeneration nach der Geburt. Während dem asiatischen Wochenbett nimmt die Mutter viel Flüssigkeit in Form von Suppen und Tee´s zu sich. Außerdem werden salzarme, eisenhaltige Lebensmitteln gerne mit Ingwer verfeinert und serviert. Wichtige Lebensmitteln im asiatischen Wochenbett sind: Hirse, Reis, Hafer, Polenta, Karotten, Sellerie, rote Rüben, Kürbis, Zucchini, getrocknetes Obst, Nüsse.

 

Achtung Zugluft: Im asiatischen Wochenbett wird stets darauf geachtet, dass der Körper (auch im Sommer) warm und bedeckt ist. Daher achtet die Jungmutter immer darauf, die Füße warm zu halten. Nach dem Duschen werden die Haare sofort trocken geföhnt - denn die Zugluft schwächt lt. "asiatischer Weisheit" die Gelenke der Mutter.

 

Mein Fazit: Das asiatische Wochenbett hat meiner Meinung nach, einen sehr guten Ansatz von dem man sich so manches abschauen kann. Gerade die Themen Ruhe, Zweisamkeit und nährstoffreiche-Ernährung finde ich ganz wichtig und würde ich beim nächste Kind genauso umsetzen. 

 

Eure Beatrice Zehetner-Schatzl